
Gore - Tex
Gore-Tex ist weder Beschichtung noch Imprägnierung, weder Oberstoff noch Innenfutter. Gore-Tex ist das Innenleben Ihrer Motorradbekleidung, eingearbeitet zwischen Obermaterial und Futter. Gore-Tex entsteht durch ein technisch aufwendiges Reckverfahren aus dem Basismaterial Polytetrafluoräthylen (PTFE, Teflon). Die Gore-Tex Membran funktioniert prinzipiell wie menschliche Haut. Milliarden mikrofeiner Poren lassen Körperfeuchtigkeit in Form von Wasserdampf entweichen. Wasser und Wind hingegen können nicht eindringen. Der Körper bleibt warm, trocken und leistungsfähig.
Atmungsaktivität von Gore Tex:
Die Pore der Gore-Tex Membrane ist 700 mal größer als ein Wasserdampf-Molekül und läßt Körperfeuchtigkeit in Form von Dampf ungehindert entweichen.
Wasserdichtigkeit von Gore Tex:
Die Wasserdichte von Gore-Tex ist eine Eigenschaft des Basismaterials Teflon. Die Gore-Tex Membrane hat über eine Milliarde Poren pro cm2, jede rund 20000 mal kleiner als ein Wassertropfen. Selbst unter hohem Druck ( 8 bar entsprechen 80 Meter Wassersäule) dringt kein Wasser durch die feinporige Membrane.
Winddichtigkeit von Gore Tex:
Dank der mikroporösen Heckenstruktur von Gore-Tex dringt weder Wind noch Zugluft durch.
Textilbekleidung
Textil-Bekleidung Die Pflege von Textilbekleidung:
Auch beschichtete oder mit Funktionsmembranen ausgestattete Bekleidung kann in der Regel problemlos gewaschen werden. Entfernen Sie vorher unbedingt alle Protektoren, und beachten Sie das eingenähte Pflegeetikett.
Verwenden Sie nur Feinwaschmittel ( nie Weichspüler ), und beladen Sie die Trommel nur zu zweidrittel. Besonders wichtig ist intensives Spülen nach dem Waschen! Nur kurz anschleudern, Flecken mit gängigen Mitteln vorbehandeln. Der Aussenstoff kann bei Bedarf nachimprägniert werden.
Worauf Sie beim Kauf von Lederbekleidung achten sollten:
Motorrad-Lederbekleidung muss bei der Anprobe gut passen, darf aber nicht zu eng sein, denn hochwertiges Leder weitet sich beim Tragen nur geringfügig, und neue Lederbekleidung kann bei der Anprobe als etwas steif empfunden werden. Leder muss -ähnlich wie ein Hochleistungsmotor- "eingefahren" werden. Durch regelmässiges Tragen wird sich die neue Lederbekleidung exakt dem Körper anpassen und verwandelt sich zur geliebten "zweiten Haut".
Leder-Bekleidung
Leder ist das typische Material der Motorradbekleidung. Die Vorteile gerade beim Abrieb sind noch nicht von der neuen Generation "Gewebe-Bekleidung" erreicht.
Die Pflege von Leder:
Äussere Einflüsse wie Sonne, Wind, Regen und mechanische Beanspruchung greifen Leder an und machen eine regelmässige Pflege erforderlich. Mit wenig Aufwand erhalten Sie sich die Vorteile Ihrer Lederbekleidung über Jahre: Lederbekleidung nach Gebrauch stets gut auslüften.
Getragenes Leder nicht in luftdichten Plastiksäcken lagern.
Leder niemals mit harten Lösungsmitteln behandeln !
Leder nicht in der Maschine waschen.
Leder nicht chemisch reinigen.
Verschmutzungen mit einer weichen Bürste entfernen, danach Bekleidung mit
Lederlotion abreiben. Bei sehr starker Verschmutzung die Bekleidung mit einem Schwamm und möglichst wenig Wasser abwaschen, evtl. Lederwaschseife verwenden. Mit einem Tuch abtupfen. Nasses Leder bei Zimmertemperatur und guter Belüftung trocknen lassen, keiner intensiven Hitze aussetzen! Trockene Lederbekleidung, besonders die Nahtstellen, gut fetten. Das Fett einwirken lassen und Rückstände abwischen.
Bei dieser Gelegenheit alle Metall-Reisverschlüsse mit Kerzenwachs oder Bleistiftmine gängig machen. Kunststoff-Reissverschlüsse sind wartungsfrei.